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Spannung, Freude
und 7 Pokale fürs M-Tec Racing Team in Wackersdorf
Vergangenes Wochenende war es endlich so weit:
Nach wochenlangen Vorbereitungen und ausführlichen Tests des neuen
Chassis fuhr das M-Tec Racing Team zum Saisonauftakt der Rotaxmaxchallenge
nach Wackersdorf.
Insgesamt gingen 11 Fahrer für das Team unter
der Betreuung von Jochen Meurer und Teamchef Manfred Haufe in fünf
verschiedenen Klassen an den Start.
Bei den Junioren vertraten Marco Bassendowski in der Klasse JuniorMax/
Cup , Philipp Pogoda und Maikel Splithoff, sowie Patryk Szczepanik in
der Kategorie JuniorMax/ World das Team.
Daniel Hoppe und Sergej Blum starteten bei den SeniorMax/ Cup- Läufen
und Andre Huber, als auch Alexander Voll suchten den Weg nach Wackersdorf
auf, um in der Klasse SeniorMax/ World zu starten.
Seweryn ( Tobi) Szczepanik, Bela Szilagyi und Niels Rose komplettierten
das Team und gingen bei den DD2 an den Start.
JuniorMax/ Cup
Marco Bassendowski konnte sich nach einer sehr guten
Leistung im Zeittraining, welches er mit dem 8. Rang beendete, sogar noch
steigern: Von 8 im Prefinale gestartet, konnte er bereits am Start ein
paar Konkurrenten überholen. Marcos Rundenzeiten verbesserten sich
von Runde zu Runde und am Ende erreichte er den 4. Platz im Prefinale,
der ihm eine gute Ausgangsposition im Finale sicherte. Aufgrund dessen
konnte er im Finale noch den 3. Podiumsplatz einfahren und sich einen
Pokal sichern.
JuniorMax/ World
Gleich 3 Fahrer nahmen in dieser Kategorie teil und
jeder hat seine ganz eigene Geschichte zu erzählen.
Lief es bei Maikel Splithoff anfangs im Zeittraining sehr gut und konnte
er im Zeittraining den 6. Startplatz erreichen, hatte Philipp Pogoda im
Qualifying noch mit Motorproblemen zu kämpfen und erreichte somit
einen enttäuschten 14. Startplatz im Prefinale. Patryk Szczepanik
nutze den Tag als Trainingseinheit, um seinen Triningsrückstand aufzuholen
und sortierte sich auf den 16. Rang im Zeittraining ein.
Kaum war das Prefinale gestartet, konnten alle 3 M- Tec- Piloten zeigen,
was in ihnen steckte: Maikel S. kämpfte sich nach Gerangel in der
Spitzengruppe auf einen hervorragenden 2. Platz nach vorne, Phillip P.
verbesserte sich sogar um ganze 7. Plätze , sowie Patryk S. um 2
Ränge.
Der Erfolgsstrang sollte im Finale zunächst nicht reißen: Maikel
S. konnte die Pace der Spitze mitgehen, jedoch viel er nach spannenden
Kämpfen am Ende des Rennens auf den 6. Rang zurück. Phillip
P. hingegen, der endlich ohne technische Probleme fahren und den Speed
mitgehen konnte, schloss sich der Spitzengruppe an und profitierte am
Ende von den vielen Überholmanövern in dieser Gruppe und erreichte
erfreulicherweise den 4. Pokalplatz. Auch bei Patryk S. lief es immer
besser ,er konnte seine Rundenzeiten weiterhin verbessern und sich auf
den 13. Rang im Finale platzieren.
SeniorMax/ Cup
Nicht nur bei den Junioren, sondern auch bei den Senioren,
zeigte das Team, dass man sich an der Spitze etablieren kann. Daniel Hoppe
qualifizierte sich für den hervorragenden 3. Startplatz im Prefinale
und überholte gleich am Start den Zweitplatzierten und konnte diesen
bis zum Zieleinlauf erfolgreich hinter sich halten. Jedoch musste er im
Finale, vom 2. Rang gestartet, 2 Plätze einbüßen und verpasste
so mit dem 4. Platz ganz knapp das Podium. Sergej Blum konnte sich im
Tagesverlauf von Mal zu Mal steigern, hielt er im Zeittraining noch die
12. Platzierung ein, so konnte er sich im Prefinale 5 Plätze nach
vorne arbeiten, des weiteren im Finale nach einem tollen Start noch einen
weiteren, was Rang 6 im Finale bedeutete.
SeniorMax/ World
Auch in der Gruppe, die um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft
in Italien kämpft, fand man die M- Tec- Piloten unter den Top 10.
Alexander Voll fand sich nach dem Qualifying auf dem 5. Rang wieder, aber
bei seinem Teamkollegen Andre Huber lief es zunächst noch nicht ganz
rund und er beendete dieses nur mit dem 9. Rang, was unter den Erwartungen
lag.
Doch das Prefinale lief auch anders als erwartet, kämpfte Alexander
anfangs um die Podiumsplätze mit und hielt sich auf dem 2. Rang,
fand man ihn auf einmal, durch einen Anstoß von hinten und nach
einem kurzen Ausflug ins Grüne, hinter seinem Kollegen Andre H. wieder,
der sich in der Zwischenzeit auf den 7. Platz verbessern konnte. Und so
lief man auch ins Ziel ein und das hieß, Startplätze 7 und
8 im Finale. Leider riss die Pechsträhne bei Alexander V. auch im
Finale nicht ab, er blieb im Gerangel hängen und konnte sich nicht
weiter nach vorne arbeiten, obwohl er durchaus das Tempo der Spitzengruppe
hätte mitgehen können. Jedoch konnte sich das Team über
den Erfolg von Andre erfreuen, der bereits am Start an Boden gutmachte
und sich im Final- Verlauf weitere Plätze ergattern, sowie am Ende
einen passablen Vorsprung vor dem Drittplatzierten einfahren konnte.
DD2 / World
In der Königsklasse war M- Tec das Maß aller
Dinge.
Bereits im Zeittraining zeigten Seweryn ( Tobi) Szczepanik und Bela Szilagyi
ihre Überlegenheit in dieser Klasse, so warteten sie zu Beginn des
Qualis in aller Ruhe bis alle anderen bereits die ersten Runden gefahren
hatten, um dann gemeinsam ihr Zeittraining zu beginnen. So fuhren sie,
dank Teamwork und sehr gutem Material die Startplätze 1 und 3 ein.
Konnte sich im Zeittraining noch ein anderer Fahrer zwischen die beiden
drängen, ließen sie aber im Prefinale nichts anbrennen . Tobi
, von der Pole gestartet, fuhr von Anfang an vorne weg und Bela S., der
gleich am Start den 2. Rang erkämpfte, musste diesen zunächst
noch verteidigen . Doch ein paar Runden später fuhr auch er einen
großen Vorsprung heraus und so fuhren die M- Tec- Piloten einen
ungefährdeten Doppelsieg ein. Nicht anders sah es im Finale aus:
Tobi verteidigte am Start seinen Platz vor seinem Teamkollegen und da
er der Schnellere von beiden an diesem Wochenende war, musste sich Bela
mit dem 2. Platz zufrieden geben und so machten so das Wochenende des
Teams mit 2 Doppelsiegen perfekt!
Niels Rose, der nach langer Pause wieder an Rennen teilnimmt, konnte erfreulicherweise,
trotz zu hohem Gewicht aufgrund seiner fast 2- Meter- Größe,
den 3- fachen Meister Carsten Müller im Zeittraining mit dem 9. Rang
hinter sich lassen. Jedoch hatte er in den Rennläufen kein Glück.
Verlor er im Prefinale nur einen Platz, so musste er leider im Finale,
nach einer Kollision, sein Kart wenige Runde nach dem Start am Streckenrand
abstellen.
Bei 11 Piloten, die am vergangenen Wochenende teilnahmen und insgesamt
7 Pokalen blickt das Team aus Siegburg auf ein sehr erfolgreiches Wochenende
zurück und freut sich auf die bevorstehenden Rennen.
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