| JuniorMax/
Cup und JuniorMax/ World
Zu den Juniorenpiloten des Teams gehörten an diesem
Wochenende wieder Marco Bassendowski, der in der Klasse Cup startete,
sowie Patryk Szczepanik, Philipp Pogoda und Maikel Splithoff, die in der
Aufteilung World an den Start gingen.
Fand man Marco im Freien Training noch auf einem erfreulichen
3. Platz mit geringem Abstand zur Spitze, verlor man leider im Zeittraining
aus unerklärlichen Gründen den Anschluss an die Spitze und erreichte
den 7. Startplatz im Prefinale, welchen er im Pre-, als auch im Finale
bravourös halten konnte.
Für die drei Junioren Splithoff, Pogoda
und Szczepanik war es ein sehr durchwachsendes Wochenende und die Technik
lies die Drei im Stich. Zunächst waren die Ziele der Qualifikation
für dieses Wochenende scheinbar zu hoch gesteckt und Maikel Splithoff
war es mit Startplatz 7. im Prefinale, der seine Teamkollegen auf die
Ränge 13 und 18 verwies.
Kaum war das Prefinale gestartet, konnten sich Maikel und Patryk durch
souveräne Leistung nach vorne kämpfen und erreichten die Platzierungen
5 und 12.
Philipp Pogoda hatte das Glück an diesem Wochenende nicht gepachtet,
gleich zu Beginn des 1. Rennens konnte er einen Startunfall verbuchen,
wodurch er in der siebten Runde sein Kart neben der Strecke abstellen
musste.
Das Finale versprach für keinen der Drei Besserungen: Schon am Start
musste Patryk aufgrund eines Defekts sein Rennen vorzeitig beenden und
auch Maikel schied, auf sehr guten 3. Position liegend, mit einem Kupplungsschaden
aus. Der einzige noch verbleibende M- Tec- Pilot konnte sich Runde um
Runde nach vorne arbeiten, sein Motor verlor jedoch an Leistung und er
musste Position um Position wieder abgeben und beendete das Finale als
13.
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| SeniorMax
/ World
Gleich zu Beginn der Testphase am Freitag war man sich
sicher, dass beide World- Piloten des Teams vorne mitmischen konnten.
Allerdings gelang es nur Alexander Voll seine Spitzenzeiten auch in der
Qualifikation umzusetzen und erreichte den 4. Startplatz im Prefinale.
Andre Huber und seine Mechaniker hatten eine falsche Übersetzung
gewählt und so kam ein durchaus enttäuschter 21. Rang im Zeittraining
zustande! Die Einsicht über diesen fatalen Fehler kam schnell und
man korrigierte diesen, sodass man hoch motiviert ins Rennen ging.
Für Brisanz sorgte der Regenschauer zehn Minuten vor Beginn des 1.
Laufes der World- Gruppe.
Kaum war das Feld gestartet, zeigte sich, dass Andre derjenige war, der
am Besten mit den veränderten Bedingungen auf Slicks bei halbnasser
Fahrbahn zurecht kam. Fand man Andre schon nach dem Start in der Mitte
des Feldes, war dies aber noch lange nicht das Ende dieser fabelhaften
Aufholjagd: Runde um Runde hatte das M- Tec Racing Team Grund zur Freude,
denn Andre ergatterte sich einen Platz nach dem anderen und konnte schließlich
sogar seinen Kollegen Voll, auf Position 3 platzierend, überholen
und diesen 2. Rang auch bis zur Zieleinfahrt behaupten.
Diese tollen Ausgangspositionen der beiden M- Tec- Fahrer lies auf ein
tolles Finale hoffen, jedoch verließ Alexander schon vor dem Start
in der Formation- Lap das Glück, da sich die Schraube vom Kühler
löste und der Benzinschlauch absprang. Nachdem das Feld an ihm vorbeifuhr,
konnte dieser sein Kart provisorisch reparieren, musste aber von ganz
hinten starten.
Andre, der zur Kenntnis nahm, dass sein Teamkollege Probleme hatte nahm
vorne neben dem Führenden bis zur Startfreigabe das Tempo raus, sodass
Voll sich dem Feld dank seines Teamkollegen noch anschließen und
gleich am Start aufgrund seiner guten Performance jede Menge an Boden
gut machen konnte. Am Ende langte es für die Beiden nach spannenden
Zweikämpfen und gewagten Überholmanövern für die Ränge
4 und 8.
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| Max DD2/
World
In den Trainingseinheiten an den vorangegangen Tagen
zeigte, zu diesem Zeitpunkt noch Tabellenführer, Seweryn ( Tobi)
Szczepanik, dass er aufgrund seines Startverbots wegen des nicht reglementkonformen
Vergaser im Zeittraining in Wackersdorf, seinen Titelkampf nicht aufgeben
wird und nutze die Tage als Training und zur Vorbereitung auf das nächste
Rennen in Oppenrod, wo er an seine Auftaktsiege anknüpfen will. Betreuer
Jochen Meurer äußerte sich wie folgt: "Uns war nicht bewusst,
dass es sich um einen nicht regelkonformen Vergaser handelte, den Tobi
in der Qualifikation in Wackersdorf fuhr. Es tut uns sehr leid, vor allen
Dingen für Seweryn, der in den Rennen beim Auftakt bewies, dass er
auch mit einem Kistenvergaser die identischen Zeiten fahren konnte und
der " sogenannte faule Vergaser" daher keinen Vorteil versprach."
Bela Szilagyi und Niels Rose, die an diesem Veranstaltungstag ohne Seweryn
die Fahne für M- Tec hochhielten, sicherten sich den 3. bzw.13.Startplatz
im Prefinale. Bela erreichte einen passablen 1,8- Zehntel- Rückstand
auf den Gewinner des Zeittrainings, Niels jedoch hatte immer noch ein
Defizit, dass er wegen seiner Größe, ein zu hohes Gewicht Runde
um Runde mittragen muss, welches er zwar durch Gewichtsreduzierungen an
seinem Chassis verringern konnte, es aber leider noch vorhanden war.
Bela legte einen tollen Start hin und gewann eine Platzierung, verlor
aber durch die Verteidigung seiner Position seine Chance auf den Sieg
,da der Führende freie Fahrt hatte und einen Vorsprung herausfahren
konnte, den Bela zwar wieder reduzierte, er aber leider keine Gelegenheit
hatte, einen Überholversuch zu starten. Niels fuhr ein relativ unspektakuläres
Rennen und behielt seine 13. Position bis zum Schluss.
Bela sorgte schon in der Formationsrunde des Finales
für Aufregung im ganzen Team, da er zur Kenntnis gab, dass er einen
platten rechten Hinterreifen habe. Besorgt um die Verteidigung der super
Ausgangsposition hielt sich Teamchef Manfred Haufe bereit, Belas Hinterreifen
aufzupumpen, der sich allerdings dazu entschied, sein Rennen mit diesem
Handicap zu beginnen. Am Start stellte sich heraus, dass er der bessere
Starter im Vergleich zu Denis Thum war und fuhr zunächst auf Position
1, die er aber leider, nach einem Rampler von Thum in die Wiese, aufgeben
musste. Da er nicht seine gewohnte Pace gehen und nicht seine Wettbewerbsfähigkeit
um den Sieg zeigen konnte, entschied er sich, diese Aktion auf sich beruhen
zu lassen.
Bela biss Runde um Runde ins Lenkrad und verteidigte seinen 2. Platz eisern
bis eine Runde vor Schluss, in der er eine Kurve seinen hart verteidigten
Rang abgab, den er sich aber sofort wieder zurück erobern konnte
und diesen auch bis zur Zieleinfahrt rettete.
Niels kam am Start gut weg und profitierte wenig später durch die
3 Ausreitern Müller, Silberling und Heidorn, die sich gegenseitig
in die Wiese bugsierten. Er konnte an ihnen vorbeiziehen und ließ
an seinem 9. Platz nichts mehr anbrennen.
Am vergangenen Wochenende lief leider nicht alles nach
Plan und das Glück ließ so manchen M- Tec- Fahrer im Stich,
jedoch zeigten alle im Team, dass sie zur Spitze jeder einzelnen Klasse
gehören und dies, wenn die Technik nicht streikt und das Glück
mitspielt, auch hervorragend umsetzen können. Das gesamte M- Tec-
Team freut sich auf die Fortsetzung in Oppenrod!
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