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Kevin Kemmling, gestartet beim M-Tec Team Kartschmie.de, zeigte in Hahn erneut, dass er zu den Schnellsten in seiner Klasse gehört. Mit Platz sieben im Zeittraining freute man sich um den Sieg mitkämpfen zu können, da Kevin nur minimal langsamer war als der Pole-Mann. Im Prefinale verlor Kevin beim Start zwei Plätze, die er sich im Rennverlauf mühsam wieder erkämpfte. Der Start des Finales lief besser: Er konnte seine Position behalten und es sah bis zum Ziel so aus, als könne Kevin den Führenden überholen, da er ihm permanent im Nacken fuhr. Am Ende blieb es bei Position zwei, was das beste Ergebnis dieser Saison für ihn darstellte. |
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Gleich zwei Titel-Favoriten waren in dieser Klasse auf M-Tec unterwegs: Maikel Splithoff und Marco Bassendowski. Tabellenzweiter Marco fuhr im Zeittraining die Pole-Position mit einer Zeit von 49,8 Sekunden ein. Mit dieser Zeit wäre er in der SeniorMax-World vorne mit dabei gewesen und in dem Prefinale der SeniorMax-World sogar Drittschnellster! Tabellenführer Maikel Splithoff erreichte im Zeittraining mit Platz drei eine solide Ausgangsbasis, um den Titel einzufahren. Kaum war das Prefinale gestartet, befand sich der Pole-Mann Marco im Kiesbett wieder, sortierte sich hinten im Feld wieder ein und startete mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch eine tolle Aufholjagd und kam noch als Neunter über die Ziellinie. Sein Teamkollege Maikel profitierte von dem Getümmel hinter ihm, setzte sich gleich an die Spitze und fuhr einem ungefährdeten Sieg entgegen. Und auch im Prefinale stellten die Beiden unter Beweis, dass sie verdient die Tabellenführung innehalten: Marco erkämpfte sich Runde um Runde einen Platz nach dem anderen, kam als Dritter ins Ziel und Maikel legte einen weiteren Start-Ziel-Sieg der Saison hin! Am Ende wurde Maikel Meister der SeniorMax-Cup-Klasse, vor seinem Teamkollegen Marco. |
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Gut aufgelegt präsentierten sich erneut Daniel Hoppe und Thomas Piert in ihrer Klasse. Daniel musste sich lediglich einem Neuling der Klasse geschlagen geben, der aus einer anderen Serie eingestiegen ist und Daniel sagte schon im Vorfeld, dass es keinen Grund gäbe, sich mit dem Neuling anzulegen, da dieser keinen Einfluss auf die Meisterschaft nehmen könne. Doch genau dieser, für die Meisterschaft völlig uninteressante Pilot, sollte im Prefinale nach Meinung des Rennleiters das Zündlein an der Waage darstellen. Daniel startete im Prefinale von Position zwei und behielt die auch nach dem Start bei. Vier Kurven weiter fuhr der Führende für Daniel plötzlich unangemessen langsam, es kam ihm so vor, als hätte der Führende am Kurvenausgang gebremst. Folge dessen war, dass Daniel überrascht war und unsanft hinten auffuhr, was zu einem Dreher des Führenden führte. Obwohl er diesen Unfall nicht absichtlich provozierte, vergab die Rennleitung eine Zehn-Sekunden-Strafe. So weit war diese Entscheidung der Rennleitung noch in Ordnung und entsprach auch dem Reglement. Doch was darauf folgte, sorgte für Zweifel im ganzen Fahrerlager: Erstens bekam der Tabellenzweite Banaszak für dasselbe Vergehen keine Strafe, obwohl jeder Zuschauer gesehen hat, dass er ebenfalls einen Unfall verursachte, indem er M-Tec-Fahrer Thomas Piert gedreht hatte. Zweitens langte der Rennleitung NACH dem Rennen die Zehn-Sekunden-Strafe nicht(da Daniel so schnell fuhr, dass er diese wieder wettmachte) und packte erneut eine Zehn-Sekunden-Strafe obendrauf, weil es ja nicht sein kann, dass jemand trotz Zeitstrafe gewinnen kann! Mit dieser zweiten Strafe allerdings entschied der Rennleiter gegen das Reglement, wo drinsteht, dass dem Unfallverursacher eine Zeitstrafe in Höhe von zehn Sekunden verhängt werden muss! Und von einer Aufstockung einer Strafe, die während des Rennens "vorläufig" vergeben wurde, steht ebenfalls nichts im Reglement! Trotz des Ärgers über die nicht rechtens vergebene Strafe, fand sich das Team mit Platz drei ab, da man sich sicher war, den Meisterschaftstitel, obwohl man Steine in den Weg gelegt bekam, zu gewinnen. Thomas Piert musste nach dem tollen Zeittrainings-Ergebnis mit Platz drei, nach dem Rempler im Prefinale sein Kart vorzeitig abstellen. Im Finale gab es ganz früh die Titelentscheidung: Kontrahent Banaszak hatte technische Probleme und Daniel musste nur noch ins Ziel kommen, um Meister 2009 zu werden. Er hing sich hinter den Führenden mit einem kleinen Sicherheitsabstand, falls dieser wieder unangemessen bremsen sollte und fuhr mit seinem zweiten Rang den Meisterschaftstitel ein. Thomas hatte technische Probleme und fuhr in die Boxengasse. Nachdem dieses Problem behoben wurde, konnte er das Rennen wieder aufnehmen und kam als Zehnter übers Ziel. Andre Wirsig, der von elf startete, belegte Rang acht im Prefinale und fuhr als Neunter im Finale über die Ziellienie. |
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Manfred Haufe: "Ich danke nochmals all meinen Fahrern und Mechanikern für die tollen Rennen und die erfolgreiche Saison 2009. Ebenfalls möchte ich mich bei Teamchef Jochen Meurer bedanken, der einen großen Teil dazu beigetragen hat! Wir sind unglaublich stolz, gleich drei Meisterschaften gewonnen zu haben und mit Bastian Krapoth und seinem Mechaniker Niels Rose freuen wir uns auf die Teilnahme am Weltfinale in Ägypten." |
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