Rotax Junior

Den Anfang machten die Rotax-Junioren mit einem gelungenen Zeittraining: Die erste Startreihe gehörte M-Tec mit Julian Wagner und Kevin Kemmling. Auch Julian Kleinwort zeigte mit Platz fünf eine tolle Leistung, sowie die Fahrer Florian Weisinger mit Rang 16 und Christoph Jürgensen mit der 19. Platzierung.
Einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg fuhr Julian Wagner fürs M-Tec Racing-Team im ersten Rennen ein, die anderen drei M-Tec-Piloten ließen sich jedoch am Start überrumpeln und verloren erst einmal viele Platzierungen. Kevin Kemmling kämpfte sich noch auf Platz zehn nach vorne, Florian Wiesinger und Julian Kleinwort gelang dennoch ein 18. bzw. 19. Rang. Christoph Jürgensen kam bei seinem Debut als 24. übers Ziel.
Wieder von Pole-Position startend, beging Julian Wagner am Ende der Start-und-Ziel-Geraden der Fehler, dass er zu spät bremste und so einige Fahrer an ihm vorbeischlüpften. Nach diesem einzigen Fehler des Tages, fuhr er ein fabelhaftes Rennen mit vielen Überholmanövern und wurde am Ende noch mit Position drei des zweiten Rennens belohnt.

Kevin Kemmling startete von Platz zehn und zeigte ein fehlerfreies Rennen und konnte vier Gegner überholen und sah als sechster die Zielflagge.
Wacker schlug sich auch Christoph Jürgensen, der sich ebenfalls steigern konnte und als 19. das Rennen beendete, Florian Wiesinger und Julian Kleinwort schieden leider mit technischen Defekten aus.
In der Tageswertung gelang Julian Wagner mit Rang drei den Sprung aufs Siegerpodest.

Rotax Senior

Als das Rotax-Senioren- Zeittraining freigegeben wurde, wusste man nicht, welche Reifenwahl aufgrund der wechselnden Bedingungen die richtige ist. Simon Wagners Kart, noch mit Slicks bereift, musste man noch vor dem Rausfahren kurzfristig mit Regenreifen bestückt. Allerdings lief so Simon die Zeit davon, seine Reifen anzufahren, sowie noch richtig schnelle Rundenzeiten zu fahren. Am Ende langte es "nur" für Rang sieben, jedoch mit der Gewissheit, dass man einfach nur falsch gepokert hatte und man für die kommenden Rennen bestens gerüstet ist.
Robin Püttmann entschied sich jedoch rechtzeitig für Regenreifen, was mit Startplatz zwei im ersten Rennen belohnt wurde. Iris Perey hatte an diesem Wochenende leider mehr Pech als Glück, im Zeittraining konnte sie kaum freie Runden absolvieren und so war nicht mehr als der zehnte Startrang drin.
Robin Püttmann, von Platz zwei gestartet und Iris Perey von zehn, büßten schon am Start ein paar Plätze ein. Robin gelang ein toller fünfter Rang im ersten Rennen und Iris musste sich nach vielen Zweikämpfen mit Rang 16 zufrieden geben.
Simon Wagner konnte sich drei Plätze erobern und wurde als Vierter abgewinkt.
Und auch im zweiten Rennen verbesserte sich Simon, am Ende kam er als Dritter über die Ziellinie. Robin lieferte ebenfalls ein gutes Rennen ab, musste allerdings eine Position abgeben und sah als sechster die Zielflagge. Pechvogel an diesem Wochenende war Iris Perey, in Runde zwölf sprang die Kette ab und sie musste auf Position elf liegend, ihr Kart frühzeitig anstellen.
Am Ende stand Simon mit Platz drei auf dem Siegerpodest und Robin als Fünfter in der Tageswertung.

KZ2

In der Klasse KZ2 sicherte sich Klaus Geilhausen die Pole-Position für Rennen eins mit mehr als drei Zehntel Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Alexander Schmitz landete bei ständig wechselndem Wetter auf dem siebten Platz und Alexander Voll, der sein erstes Schalter-Rennen bestritt, auf Position neun.
Im ersten Rennen der KZ 2 musste Klaus schon am Start zwei Plätze abgeben, die er im Verlauf des Rennens nicht mehr zurück erkämpfen konnte. Durch fabelhafte Rundenzeiten und tolle Überholvorgängen erreichte Alexander Schmitz Position fünf im ersten Rennen.
Man staunte nicht schlecht, als Schalter-Fahrer-"Anfänger" Alexander Voll überraschend an einer Top-Ten-Platzierung kratzte, den Pace der "alten Hasen" mitgehen konnte und als Zwölfter bei seinem ersten Rennen ins Ziel kam.
Das zweite Rennen der Schalter-Klasse war von strömendem Regen gekennzeichnet. Klaus hatte das Glück nicht auf seiner Seite und beendete das Rennen auf Rang sechs.
Alex Schmitz startete leider mit einem Kart, dass nicht komplett auf Regen eingestellt war, da die Wetterbedingungen bis kurz vor dem Start ich ständig änderten. Dennoch fuhr er die gleichen Rundenzeiten als die Spitze und hielt seinen fünften Platz inne.
Alex Voll überraschte im zweiten Rennen noch mehr: Unter schweren Bedingungen, aufgrund des starken Regens, fuhr er lange auf Position sieben bis ihm der einzige Fehler des Tages erlaubte, indem er in der letzten Runde von der Strecke abkam. Er konnte dennoch als 16. das Rennen beenden.
Als Tagesergebnis erreichten die Fahrer Klaus Geilhausen und Alex Schmitz die Plätze fünf bzw. sechs.

M-Tec-Inhaber Manfred Haufe konnte am Ende des chaotischen Renntages ein positives Resümee ziehen: "Sicher haben wir noch bessere Ergebnisse erwartet, die aber unter diesen schwierigen Wetterbedingungen nicht möglich waren. Das Wetter hat den einen oder anderen Rennverlauf schwer beeinflusst, sodass wir zwar von den Zeiten immer in jeder Klasse super unterwegs waren, jedoch nicht immer in den Rennen umsetzen konnten. Jedoch haben wir viel dazugelernt und freuen uns auf den RMC-Auftakt in zwei Wochen bzw. auf die nächsten Rennen."