Andre Huber und sein Teamkollege Daniel Hoppe dominierten von Beginn an: Startreihe eins gehörte im Prefinale und Finale der M-Tec- Delegation Huber/Hoppe. Doch nach einem tollen Doppelsieg im Prefinale, sollte das Finale anders enden als erwartet. Daniel Hoppe wurde in der letzten Runde so hart attackiert und letztendlich in der letzten Kurve vor Start-und-Ziel von der Strecke bugsiert, sodass der Traum vom verdienten und sicher geglaubten Doppelsieg wenige Meter vor der Zieldurchfahrt endete. |
||
|
|
||
Thomas Piert bestätigte auch dieses Wochenende seine tolle Performance vom letzten Jahr mit der Poleposition mit fast zwei Zehntel Vorsprung auf den Zweitplatzierten im Zeittraining. Und auch das Prefinale lief ganz im Sinne von M-Tec: Mit sagenhaften fünf Sekunden Vorsprung gewann er das Prefinale und die beste Startposition fürs Finale. Durch eine falsche Bedüsung musste Thomas allerdings im Finale seine Führung abgeben und lief als Zweiter ins Ziel ein. Sein Bruder Stefan Piert erreichte bei seiner ersten RMC-Teilnahme Rang elf im Prefinale und Rang 14 im Finale. Ebenfalls zum ersten Mal mit dabei waren Manfred Taesler und Udo Braun, die ebenfalls eine gute Leistung abgaben und die Plätze zehn bzw. 15 im Prefinale erzielten. Udo schied im Finale aufgrund eines technischen Defekts aus, Manfred sah als Elfter die Zielflagge. |
||
![]() |
||
Wie auch schon beim DMV teilten sich erneut Kevin Kemmling und Julian Wagner eine Startreihe und gingen von den Positionen fünf bzw. sechs ins Prefinale. Nach spannenden Zweikämpfen konnten sich die beiden M-Tec-Piloten die Plätze drei und vier im Prefinale erobern. Im Finale ließ Julian fairer Weise seinen M-Tec-Kollegen passieren, da er einfach schneller war und Kevin noch gute Chancen auf einen Sieg hatte. Runde um Runde knabberte Kevin am Vorsprung des Führenden ab bis er direkt am Heck dessen war, leider reichten die Runden jedoch nicht aus um Angriffsversuche zu starten. Mit Rang zwei musste sich Kevin schließlich zufrieden geben aber mit der Gewissheit die Bestzeit im Finale gefahren zu sein. Podestplatz Nummer drei gehörte am Ende des Tages Julian Wagner. |
||
Julian Kleinwort platzierte im Zeittraining Rang elf, dicht dahinter Florian Wiesinger auf Position zwölf. Alexander und Christoph Kühlwetter, die beide mit ca. 20 Kilo Übergewicht aufgrund ihrer Größe zu kämpfen haben, positionierten sich auf die Plätze 16 und 20. Julian Kleinwort legte im Prefinale eine tolle Aufholjagd hin und war der Glückspils, der nicht nur einige Plätze hart erkämpfte, sondern am Schluss auch noch von dem Gerangel der Führenden profitierte. Florian Wiesinger fuhr überquerte als Fünfter die Ziellinie, bekam jedoch durch eine Rennleiterentscheidung eine Zehn-Sekunden-Strafe und landete auf Rang 14. Auch Alexander verbesserte sich von 16 auf 10, ebenfalls sein Bruder von 20 auf 17. Das Finale lief ebenfalls vielversprechend für Julian Kleinwort, er behauptete sich in der Führungsgruppe mit der Zieldurchfahrt auf Position zwei. Auch Florian konnte vier Kontrahenten überholen, jedoch die Zwillingsbrüder Alexander und Christoph Kühlwetter hatten Pech: Christoph schied vorzeitig wegen eines technischen Defekts aus und Alex musste fünf Positionen einbüßen. |
||
Iris Perey und Marco Bassendowski begannen das Prefinale auf den Rängen neun bzw. zehn, konnten aber sofort auf Angriff übergehen, sodass sie bei der Zieleinfahrt als stolze Dritte und als Siebter übers Ziel fuhren. Iris Perey lag am Ende des Finales sogar auf Rang zwei, da jedoch die Organisation das Schild " letzte Runde" eine Runde zu früh raus hielt und Iris nicht auf die Zielflagge achtete, beendet sie quasi ihr Rennen eine Runde zu früh, sodass der Drittplatzierte an ihr vorbeizog und als sie das merkte es schon zu spät war um den zweiten Platz zurück zu erkämpfen. Zuerst ärgernd über sich selber, freute sie sich hinterher doch über den fabelhaften dritten Platz und zusammen mit Marco über dessen vierte Position. |
||
Die Plätze drei und fünf gehörten Simon Wagner bzw. Patrick Lumma am Ende des Zeittrainings. Robin Püttmann erkämpfte sich Rang 13 und Maikel Splithoff, der Probleme mit seinem Transponder hatte und 2 Runden nicht aufgezeichnet wurden, Position 15. Simon Wagner war das Ganze Prefinale in die Führungsgruppe involviert, am Ende gewann er den dritten Platz. Und auch für Maikel lief das Prefinale super, er kämpfte sich an sechs Gegner vorbei. Patrick Lumma und Robin Püttmann waren die Pechvögel des Tages: Patrick, mit Motorprobleme kämpfend, hatte mit diesem Handicap große Probleme seine Gegner hinter sich zu halten und musste Runde um Runde Plätze einbüßen und kam als 13 ins Ziel. Robin war während des ganzen Rennens in Kämpfe verwickelt und wurde als 18 abgewunken. Auch im Finale kam Simon als Dritter ins Ziel, obwohl er sogar vorher ein paar Führungsmeter absolvierte. Robin verbesserte sich auf Rang 15 aber das Pech bei Patrick Lumma sollte nicht enden, auch im Finale konnte er sich auf der langen Zielgeraden nur mühsam wehren und platzierte sich auf 14. Maikel Splithoff war schon in der ersten Kurve nach dem Start unverschuldet in eine Kollision verwickelt und fand sich anschließend auf Rang 18 wieder. Nach einer weiteren musste er das Rennen leider frühzeitig aufgeben. |
||
Neuling Max Zschuppe tat sich an diesem Wochenende noch ein wenig schwer an seinem ersten Renntag. Mit Rang 19 im Zeittraining hatte der Kleine nicht gerechnet, aber schon in den Rennen konnte er sich verbessern und landete beide Mal auf Platz 17. |
||
|
|
||