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Die Erfolgsserie des M-Tec Racing Teams, dreifacher Rotax Max Challenge- Meister, geht auch in diesem Jahr weiter. Die Aussichten stehen nach dem siebten Lauf zur RMC in Wittgenborn sehr gut, dass sich erneut M-Tec-Fahrer fürs Weltfinale qualifizieren.

Micro-Cup

Der Erfolgsspurt von Jonathan Judek sollte auch nicht in Wittgenborn ändern. Zwar war kein gewohnter erster oder zweiter Platz das Ergebnis des letzten Sonntags, doch die dritten Plätze im Zeittraining, Prefinale und Finale stellten einen erneut wichtigen Schritt in Richtung Meisterschafts-Gewinn dar.

Mini Cup

M-Tec-Fahrer Cem Bölükbasi, der für das Kartschule Racing- Team startete, hatte im freien Training noch einen Rückstand von neun Zehnteln auf die Spitze. Doch schon im Zeittraining konnte dieser dank ein paar kleinen Veränderungen am Chassis verringert werden, sodass der zweite Platz die Belohnung dafür war. Und auch im Prefinale fuhr Cem eine knappe aber souveräne zweite Platzierung ein. Im Finale allerdings konnte er seine Leistung leider nicht erneut bestätigen, da er mit einem Gegner kollidierte, keiner nachgeben wollte und der Gegner bei ihm aufstieg und Cem´s Kart derart beschädigte, sodass er das Rennen vorzeitig aufgeben musste.
Max Zschuppe wurde im Zeittraining als 19. Gewertet, steigerte sich aber von Rennen zu Rennen und lief im Finale als 15. ins Ziel ein.

Junior Cup

Sowohl Julian Kleinwort (Kartschmie.de), als auch Florian Wiesinger hatten vor dem RMC- Lauf leider keine Möglichkeit auf der sehr anspruchsvollen Strecke zu trainieren, sodass die achte bzw. siebte Platzierung im Zeittraining zu erklären ist. Beide steckten während des Prefinales im Getümmel fest und konnten sich nicht verbessern.
Florian hatte im Finale mit den harten Fahrweisen der Gegner zu kämpfen und rettete sich noch auf Rang acht. Julian, der beim Start besser wegkam, setzte sich durch und erkämpfte sich eine Platzierung nach der anderen, was mit einem vierten Podiumsplatz honoriert wurde.

Junior World- Erneuter Sieg für Julian Wagner

Nachdem man am Samstag Abend noch nicht an einen Sieg glauben konnte, gelang es Julian Wagner und seinem Mechaniker Harald am Sonntag die fehlenden Zehntel wettzumachen und eine konkurrenzfähige Performance zu finden. Im Zeittraining mit Rang sechs noch ein wenig abgeschlagen, fuhr Julian im Prefinale ein fehlerfreies Rennen und behauptete sich gegenüber drei Kontrahenten und fuhr als Dritter ins Ziel. Angespornt von dem perfekt abgestimmten Chassis, ließ Julian es sich nicht nehmen, sein Vorhaben-einen erneuten Sieg in Wittgenborn nach dem Sieg beim DMV KartChampionship- in die Tat umzusetzen. Nach dem Start des Finales war der Führende Julian Wagner und dank seiner geschickten Fahrweise, hatte kein Gegner eine Chance seinen Sieg zu gefährden.
Bei Kevin Kemmling, vom Team Kartschmie.de, lief es an diesem Wochenende nicht so gut wie vergangenes und es gelang ihm leider nicht, an seinen Sieg ein Wochenende zuvor, anzuknüpfen.
Im Zeittraining, wie auch im Prefinale erzielte er den siebten Platz, konnte sich aber im Finale bis auf Rang fünf nach vorne kämpfen, da seine Rundenzeiten genauso gut wie der Spitze waren.

 

Max Cup

Ein Tag der vierten Plätze für Iris Perey: Sie lieferte eine konstant gute Leistung am ganzen Rennsonntag ab und fuhr fehlerfreie Rennen, was am Ende des Sonntags mit einem Pokal belohnt wurde.
Marco Bassendowski tat sich am RMC- Wochenende sehr schwer, in seinen Rhythmus hineinzufinden und kam auf der sehr anspruchsvollen Strecke nicht zurecht. Deswegen war außer einem zwölften Rang im Prefinale und einem neunten im Finale nicht mehr möglich.

Max World

Platz zwei im Zeittraining war für den ehrgeizigen Simon Wagner zwar nicht das Optimum aber eine gute Ausgangsposition für das Prefinale und für weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft. Sowohl im Prefinale als auch im Finale deplatzierte er ganz klar seinen stärksten Meisterschafts-Kontrahenten Gunkel hinter sich auf die dritten Plätze.
Patrick Lumma schaffte es nach dem Debakel in Wackersdorf, wo alles schief lief, seine Leistung mit dem fünften Rang im Zeittraining, Prefinale und Finale zu zeigen.
Nach einem missglückten Zeittraining, ging es für Maikel Splithoff danach nur noch bergauf. Er verbesserte sich im Prefinale um drei Plätze und im Finale ebenfalls nochmal um drei.

DD2 Cup

Es war einfach nicht der Tag des Thomas Piert, der die Ü35- Wertung in der DD2- Klasse führt. Mehr als ein achter Rang im Prefinale und Finale war für ihn an diesem Sonntag nicht zu erreichen, nachdem zu allem Überfluss sein Rennmotor am Freitag einen Schaden erlitt.

DD2 World-Meisterschafts-Gewinn für Andre Huber

Kein leichtes Wochenende sollte es für den Meisterschaftsführenden Andre Huber werden. Mit anfänglichen Problemen startete man schlecht in das Rennwochenende. Trotz einiger Probleme gelang es doch ein Setup zu finden, mit dem ein vierter Platz im Qualifying, mit nur einer hundertstel Sekunde hinter dem Zweit- und Drittplatziertem, gelang. Von außen startend verlor Andre zunächst einige Plätze, konnte sich jedoch im Laufe des Rennens den dritten Platz erkämpfen und durch eine nachträgliche Zeitstrafe des Zweitplatzierten, den Startplatz aus der ersten Reihe erben. Das Finale fand jedoch schon in der ersten Kurve nach Start ein jähes Ende für die drei Titelfavoriten. Unglücklich gerieten Andre Huber, Patrick Henke und Alexander Möhring ineinander und bedeutete für alle einen technischen Defekt.
Trotz des unglücklichen Finalverlaufes gelang es dem M-Tec-Piloten durch seine bis dahin guten Ergebnisse den vorzeitigen Meisterschaftsgewinn für sich zu entscheiden. Damit bereitete er nicht nur sich eine Freude, mit seinem Zweiten Titel, sondern auch dem M-Tec-Racing-Team.